Am besten schauen Sie sich unsere Räume einmal vor Ort an. Nahezu jeder der vielen Besitzer hat das Haus nach seinen Wünschen und Bedürfnissen umgebaut, mal sanft, mal „hemdsärmeliger“.
Die wichtigsten Besitzer und ihre Bauetappen, in umgekehrter chronologischer Reihenfolge:
(mit einem Klick auf die Bilder können Sie diese vergrössern)
November 2006: Der Ritterkeller – nun mit Strom und Wasser versorgt – konnte eingeweiht werden und ergänzt nun unser Raumangebot. Er eignet sich vorzüglich für kleinere Konzerte, Apéros, Raclette-Plausch, Geburtstagsfeste etc. |
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2003 – 2005 lässt die Kirchgemeinde Köniz das Erdgeschoss und den 1.Stock sanft aber umfassend renovieren. Unter anderem wird die Küche vollständig erneuert, dazu werden ein Lift und moderne Büros eingefügt. |
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Mitte 19.Jh bis Ende 20.Jh ist das Ritterhuus Sitz von verschiedenen sozialen Institutionen, zuerst eine Dependenz der Strafanstalt Bern, zuletzt einem Mädchenheim (heutige Stiftung Steinhölzli). Sie bauen das heutige Treppenhaus ein, der älteste Gebäudeteil von 1226 wird ausgehöhlt, aufgestockt und mit einer neuen Küche bestückt. Ebenfalls geht die heutige Raumaufteilung auf diese Periode zurück. |
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Im 18.Jahrhundert wechselt das „Schloss Köniz“ vom Deutschen Orden zur Stadt Bern und wird Sitz eines Landvogts. In dieser Periode werden unter anderem die heutige „Ritterstube“ mit dem markanten Spiegel, dem Cheminée und Kachelofen und die Räume im 1.Stock neu gestaltet. |
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1554 : Der Deutsche Orden hat seine Besitzung Köniz von den Bernern zurückerhalten, allerdings in stark vernachlässigtem Zustand. Eine Restauration wird nötig. Im Keller werden die mächtigen Backöfen eingebaut. |
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14.Jh: Das Pfarrhaus wird errichtet. Ende des Jahrhunderts richtet ein Brand grosse Schäden an, worauf der älteste Teil (Küchenbau) erneuert werden muss. Der Bau wird erweitert (Nordwesttrakt). 1528, im Zuge der Reformation, beschlagnahmt die Stadt Bern die Güter des Deutschen Ordens. |
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1261-65 : Der relativ kleine Bau genügt den Deutschordensrittern nicht mehr. Sie wandeln das bisherige Wohnhaus zur Küche um und erweitern die Anlage um das heutige vierstöckige Hauptgebäude. Besonders bemerkenswert sind hier der grosse Rittersaal, der als Esssaal diente, und der mächtige Gewölbekeller. Diese beiden Räume können Sie noch heute in fast unverändertem Zustand bewundern – einzig der grosse Kamin, sowie die Sitznische im Saal – dort wurden der tafelnden Ritterschar jeweils die „Nachrichten“ vorgelesen – sind unserer Zeit leider nicht erhalten geblieben. |
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1226-43 : In dieser Phase, in der sich der Deutsche Orden und die Augustiner Chorherren noch um die Anlage streiten, bauen die Deutschritter das nach der Kirche älteste Gebäude, den Kern der später oft erweiterten Anlage, über einem Friedhof. Heute ist an dieser Stelle die Küche und das Treppenhaus zu finden.
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Soweit der kurze Streifzug. Ist damit die Geschichte dieses Hauses abgeschlossen? Oder wie wird es in Zukunft weitergehen? In den oberen Stockwerken befinden sich noch eine Menge Räume im Rohzustand, die darauf warten, dass mit und in ihnen Träume verwirklicht werden... |
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